Zurück aus den Ferien (Teil 2) oder warum ich wie eine Irre den SU-Katalog mit mir rumschleppte und die Idee zu „Stampin’Up! goes around the world“ geboren wurde!

Hallo nochmal,

die Idee zu „Stampin’Up! goes around the world“ (ein Blogeintrag, bei dem der neue SU-Katalog in verschiedenen Städten/Ländern/Landschaften gezeigt wird und sich jeder anschließen kann*) entstand – wie sollte es anders sein – per Zufall! Die besten Ideen entstehen doch bekanntlich immer per Zufall, oder?

Also von Anfang an: Ich befand mich mit der Familie im besagten Toskana-Urlaub, hatte den festen Entschluss keinen Laptop oder sonstiges zu Arbeitszwecken mitzunehmen (daran hielt ich mich dann auch), denn ich wollte mich ja erholen. Jedoch flog mir der neue Stampin’Up! Katalog ein paar Tage zuvor ins Haus, und jeder der mich kennt weiß, der muss gründlich durchgeackert werden bevor der Startschuss fällt (für Nicht-Stempelsüchtige: bevor der Termin kommt, an dem man aus diesem lang ersehnten Katalog zum ersten mal bestellen darf)!

Wie auch jeder weiß, der mich kennt, bin ich absolut keine Leseratte! Mir fehlt dazu einfach die Geduld und wenn ich dann doch mal ein Buch in die Hand nehme, muss ich die letzten Seiten als erstes lesen, denn ich hasse Überraschungen oder doofe Enden!
Aber so ein Katalog ist ja kein literarisches Werk mit Ende und Schluss, nein, es ist vielmehr eine (wenn auch etwas dicke) Broschüre zur kreativen Erheiterung! Das geht also immer…

Also packte ich den Katalog in meine Handtasche und die Reise ging los. Da meine Handtasche überall hin mitkommt, kam also auch der Katalog überall hin mit, und irgendwann merkt man das Gewicht dann gar nicht mehr (oder ging’s Euch nie so, als Ihr noch Tonnen von Keksen, Spielzeugautos, Schnullis und Sabberlätzchen mit Euch rumgeschleppt habt?). Das fällt dann echt nicht mehr auf…

So kam es also, dass wir unseren ersten Ausflug in die nächst größere Stadt – also Cortona – machten, und die Kids ein Eis bekamen. Jeder der meine Kinder kennt weiß auch, dass zwei meiner Kids das Eis herunterschlingen, wie eine Schlange ihre Ratte, einer sich jedoch das Eis buchstäblich auf der Zunge zergehen lässt und man nach gefühlten 30 Minuten immer noch meint, er sei am Anfang!
Na dann, muss man sich halt hinsetzen und warten…. warten…. warten…. „Oh, da fällt mir ein, ich hab ja was zu „Lesen“ dabei!“ Also, schnell den Katalog raus geholt – und was soll ich sagen: DER MACHT SICH ECHT GUT VOR SO EINER KULISSE!!!

So entstand das erste „Stampin’Up! goes around the world“-Bild:

Around1
SU goes Cortona

… und weitere sollten folgen!

* Wer Lust hat kann bei der Aktion gerne mitmachen und mir sein Bild zur Veröffentlichung in dem Beitrag „Stampin’Up! goes around the world“ per Mail zusenden. Bitte mit Namen und Ortsangabe!!

Zurück aus den Ferien (Teil 1) oder warum uns ein Whirlpool doch noch den Urlaub rettete…

Hallo,

leider war unser Urlaub in der Toskana wieder viel zu kurz, viel zu verregnet (…Hey, wer feuert im Juni schon den Kamin an oder denkt an Gummistiefel für Florenz?) und viel zu chaotisch.

Ich möchte an dieser Stelle keinen Urlaubsbericht schreiben (für die Verwandschaft und Interessierte gibt’s im Anschluss noch jede Menge Fotos), aber unsere Villa in den sanften toskanischen Hügeln entpuppte sich als ameisenbesetztes Steinhaus in unwegsamen toskanischen Bergen, unser Pool in dem wir jeden Tag baden wollten war leider unbeheizt und eiskalt, zum Leidwesen meines Mannes habe ich in Florenz die ganze Family bei 33°C statt in den kühlen Dom, den Giardino Boboli hochgejagt und ich hatte meine schlechteste Pizza und Lasagne – sorry – in Italien gegessen!

Wie kann denn das passieren, wollt ihr wissen? Ähm, naja, vielleicht könnte es daran liegen, dass ich dieses Jahr zuviel gebastelt habe, statt mich um die Urlaubsplanung zu kümmern
Aber zuviel basteln geht ja gar nicht, also lag es vermutlich einfach daran, dass das Wetter nicht mitspielte, unser Ferienhaus bei Google Earth im Vorfeld einfach nicht zu finden war oder ich einen Giardino Boboli in meiner Vorstellung (ich war dort zuletzt in meiner Jugendzeit) einfach romantischer fand, als einen Dom voller Touristen (auch wenn der vermutlich rund 20 Grad kühler war)!

So what? Wir hatten trotzdem einen wunderschönen, eben etwas anderen Urlaub…
und unser Hotel in Florenz hatte uns für alle Unannehmlichkeiten voll entschädigt: riesiges, modernes Familienzimmer, als einzigste Suite in der 5. Etage, super-mega-ultra-sauber, atemberaubender Ausblick auf die Stadt und den Dom von einer umwerfenden Sonnenterrasse mit Whirlpool! Was soviel bedeutete wie:
„Hey Leute, Lust auf eine Runde planschen im badewannenwarmen Wasser – morgens, mittags, abends?!
– „Jaaaaaaa!“
„Hey Leute, dafür können wir aber nicht soviel anschauen! Macht das was?“
-„Neeeeiiiiiin!“
Und mal ehrlich, das Highlight dieses Urlaubs waren nicht die vielen Kathedralen, Museen und Denkmäler, sondern der Augenblick, wenn man abends (nochmal) in diesem besagten Pool liegt, die Kids schon längst schlafen und von Gelato und Giardino träumen, man sich sanft umsprudeln lässt und den Blick auf den wunderschön beleuteten Dom genießt und jemand einem ein Glas Rotwein in die Hand drückt!
Hach, AMORE, BELLA ITALIA, LA DOCE VITA!

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